Sozialwerk Meiningen e.V. – die ersten Jahre, ein ehemaliges Vorstandsmitglied erinnert sich

Das Jahr 1990 war für alle DDR-Bürger mit einer allgemeinen Verunsicherung verbunden. Nach der anfänglichen Euphorie des Umbruchs machten sich Zorn und Depression bei vielen Menschen breit. Menschliches Leid mit Fingerspitzengefühl abzuwenden und der Glaube an die Möglichkeit eines Neuanfangs mit Eigenverantwortung für die Zukunft, riefen Menschen zum Mitmachen auf den Plan. Eine strikte Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung musste erfolgen. Durch die neu entstandenen Strukturen gab es andere Ansprechpartner. Es gab aber auch Bereiche, die weder der Poliklinik, dem Krankenhaus, noch dem Gesundheitsamt zugeordnet werden konnten. Die Auflösung der Poliklinik war politisch gewollt und ihre weitere Existenz nur eine Zeitfrage. Ab August 1990 gingen die ersten Ärzte in die eigene Niederlassung. Mehr als 100 Personen, Fürsorgerinnen, Gemeindeschwestern und sonstiges medizinische Personal konnten in dem aufzubauenden Gesundheitsamt keine Anstellung finden. Kündigungen und die damit verbundene Arbeitslosigkeit waren die Folge, denn nur für Aufgaben von „öffentlichem Interesse“ übernahm das Land Thüringen eine Vorfinanzierung. Die bis dato etablierten und von der Bevölkerung gut angenommenen Bereiche hatte in den neuen Gesundheitsstrukturen keinen Platz mehr und fielen durch das sogenannte „soziale Netz“. Dies waren vor allem die Bereiche mit den dazugehörigen Fürsorgerinnen:

  • Schwangeren- und Mütterberatung
  • Psychisch Kranke und Alkoholabhängige.

Mit diesem Wissen trafen sich drei Ärztinnen, die zwar in den verschiedenen medizinischen Bereichen tätig waren, sich aber mit der entstehenden sozialen Lücke nicht abfinden wollten und nach Lösungen suchten.
Frau Dr. med. Gisela Jahn, Anästhesistin und für Krankenhausumbauten als persönliche Beraterin des Ärztlichen Direktors des Bezirkskrankenhauses Meiningen tätig, Frau Dr. med. Anneliese Heuer, langjährige Ärztin im schulärztlichen Dienst und Frau Dr. med. Lieselotte Kieckbusch, seit 1990 Amtsärztin des Gesundheitsamtes im Landkreis Meiningen. Zu einer dieser Gesprächsrunden erschien Frau Dr. med. Gisela Jahn mit Herrn Dadder, der auf „Spurensuche“ in Meiningen weilte. Er hatte den Bombenangriff auf die Stadt am 23. 02.1945 im Keller der Superintendentur erlebt. Als Rechtsanwalt in Saarbrücken betreute er das Sozialwerk Saar-Mosel. Während des Gespräches wurde schnell deutlich, wie wertvoll uns seine Erfahrungen waren. Nur die Gründung eines Vereins konnte einen Teil der Probleme lösen. Dazu waren sieben Personen nötig, die auch schnell gefunden wurden. In den Räumen der Superintendentur in Meiningen wurde am 28.06.1991 der Verein „Sozialwerk“ ins Leben gerufen. Er sollte ausschließlich gemeinnützigen bzw. mildtätigen Wohlfahrtszwecken dienen und dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Kirche in Thüringen angehören.

Der Gründungsvorstand setzte sich aus nachfolgend genannten Personen zusammen:

Vorsitzende: Frau Dr. med. Gisela Jahn
stellv. Vorsitzende:  Frau Dr. med. Anneliese Heuer
Herr Roger Schmidtchen
Schatzmeister: Frau Dipl.-med. Gertraud Hofmann
Beisitzer:

Frau Dr.-med. Lieselotte Kieckbusch
Helga Reich-Schmidt
Herr Rudolf Dadder

Die notarielle Beglaubigung, die Eintragung in das Vereinsregister, die Beantragung der Gemeinnützigkeit und die Aufnahme in das Diakonische Werk der Ev. Luth Kirche in Thüringen waren die nächsten Schritte.

Die Geschäftsstelle des Sozialwerkes etablierte sich in den Räumen des ehemaligen Betriebsgesundheitswesens in der Leipziger Str. 10 und wurde bereits am 09.05.1992 in Anwesenheit des Landesbischofs Roland Hofmann offiziell eingeweiht. Die ersten Mitarbeiter waren:

  • Herr Roger Schmidtchen
  • Frau Heide Spörer
  • Herr Peter Bennewitz
  • Frau Renate Winkler.

Da der Verein über keinerlei finanzielle Mittel verfügte, mussten die angedachten Konzepte schnell weiterentwickelt werden, um förderfähig zu sein.
Die erste Einrichtung unter der Trägerschaft „Sozialwerk“ war die Schwangeren-beratungsstelle mit Maria Brenz, die am 01.01.1992 ihre Arbeit ohne Unterbrechung weiterführte.
 

Das Jahr 1992

Fast zeitgleich mit der Schwangerenberatungsstelle nahm die Suchtberatung ihre Tätigkeit auf. Zwar unter neuer Trägerschaft, aber mit altem Klientel. So konnten Dipl. Psychologe - Herr Andreas Bär und Sozialarbeiterin - Frau Barbara Stirzel-Böhm ihre Einzel- und Gruppenberatungen nahtlos fortführen und das Angebot erweitern. Infolge der qualifizierten Wissensvermittlung, verbunden mit schlüssigen Konzepten, wurde die Suchtberatungsstelle schnell eine anerkannte und akzeptierte Einrichtung. Der bis dahin unbekannte Sozialwerk e.V. wurde zunehmend in der Öffentlichkeit, bei Ärzten, Verwaltungen und Kliniken bekannt, so dass die Mitgliederversammlung am 28.01.1992 der Schaffung eines Zentrums für Abhängigkeitskranke zustimmte. Herr Dr. päd. Axel Weiß und Frau Renate Winkler übernahmen die Präventionskontaktstelle Sucht. Ihre Hauptaufgabe war die Suchtprävention an den Schulen.

26 Mitarbeiter beschäftigte der Sozialwerk e.V. am Jahresende 1992. Sie kamen aus unterschiedlichen Berufen bzw. wurden über AB-Maßnahmen vermittelt.

Heide Spörer, Dr. päd. Axel Weiß, Friedel Widder, Steffi Römhild, Roger Schmidtchen, Dr. päd. Angelika Bock, Carmen Hartmann, Uta Lohse,
Peter Bennewitz, Dipl.Psy. Andreas Bär, Annette Krause, Stefanie Jäckel,
Renate Winkler, Cornelia Winter, Corinna Hilpert, Heike Schuler,
Barbara Walther, Evelyn Pohl, Petra Notroff, Peter Böttcher,
Maria Brenz, Barbara Böhm-Stirzel, Ilona Schröter,
Margitta Scherer, Anneliese Rühle, Doris Timm.
 

Das Jahr 1993

Bis am 11.03.1993 die Jugendwohngruppe in Meiningen offiziell eröffnet werden konnte, mussten einige Schwierigkeiten überwunden werden.

Zur Vorgeschichte:

Das Jugendamt des Landkreises Meiningen suchte einen Träger nebst Einrichtung, um das Kinder- und Jugendhilfegesetz umsetzen zu können; u.a. wurde auch der Sozialwerk e. V. gefragt. Das Konzept, das Jugendlichen bis zu 18 Jahren eine Hilfe zur Erziehung anbot, wurde favorisiert, allerdings fehlte die Immobilie. Als diese gefunden war, fehlte dem Verein das Geld. Durch die Übernahme einer Kommunalbürgschaft des Landkreises Meiningen und den dadurch bewilligten Bankkredit war der Hauskauf möglich. Die Sanierung, aber auch ein Zivilprozess, verzögerte den Einzug. Im März 1993 zogen in das Haus Meiningen, Rohrer Str. 16, fünf Jugendliche ein.

Eine Woche später, am 18.05.1993, konnte das Wohnheim für Abhängigkeitskranke in Wasungen, Ostheimer Str. 20, in Anwesenheit des Staatssekretärs im Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit - Herrn Benner, und Herrn Kirchenrat Stengel - Vertreter der Diakonie Thüringen, eröffnet werden. Ein ehemaliger Kindergarten wurde als Nachsorgeeinrichtung für die Aufnahme von 12 Suchtkranken umgebaut. Im Andenken an das Wirken des Wasunger Arztes erhielt es seinen Namen „Dr.-Witzleb-Haus“. Unter sozialpädagogischer Anleitung von Frau Dipl.-Psych. Gertrud Wintzer und Frau Anneliese Rühle müssen die Bewohner ein sinnvolles und selbständiges Leben erlernen.

Fast zeitgleich wurde die Übernahme des Kinderheimes in Haina vollzogen. Der Landkreis konnte die Immobilie von der Erbengemeinschaft nicht erwerben und so wurde das ehemalige Oberschulinternat in der Rohrer Straße in Meiningen für 22 Kinder nebst ihren Betreuern die neue Heimstätte „ Tabaluga“.

Auch in den Räumlichkeiten des ehemaligen Krankenhauskindergartens Leipziger Str. 23 in Meiningen zog am 01.06.1993 mit der SozialpädagogischenTagesgruppe wieder Leben ein. Dabei handelte es sich um eine teilstationäre Erziehungsform entsprechend dem KJHG §23 mit dem Ziel, dem Kind trotz seiner vielfältigen Probleme, den Verbleib in der Familie zu ermöglichen. Unter der Leitung von Renate Winkler wurden hier Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren betreut.

Um Hilfe zur Bewältigung in bestimmten Lebenssituationen anzubieten, wie z. B. Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Schwierigkeiten beim Umgang mit den Kindern und anderes mehr, wurde die Sozialpädagogische Familienhilfe in Meiningen in der Ernststr. 7, eröffnet. Der engen Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) in Bad Salzungen, die zum Wartburgkreis gehörte, folgte später ein Zusammenschluss unter der Leitung des Sozialwerks e. V.


Für die bereits bestehenden und angedachten Projekte war die Mitarbeit der Vorstandsmitglieder nötig. Die einzelnen Bereiche wurden wie folgt aufgeteilt:

  • Nachsorgeklinik (angedachtes Projekt) Frau Dr. Gisela Jahn
  • Jugendhilfe Frau Dr. Anneliese Heuer
  • Hospiz (angedachtes Projekt) Frau Dr. Gisela Braun
  • Sucht Frau Dipl. med. Gertraud Hofmann
  • Schwangerenberatung Frau Dr. Lieselotte Kieckbusch
  • Finanzkontrolle Frau Helga Reich-Schmidt
  • Rechtsberatung Herr Rudolf Dadder


Am Ende des Jahres 1993 sind beim Sozialwerk e.V. folgende Einrichtungen angesiedelt:

  • Schwangerenberatung
  • Suchtberatung
  • Jugendwohngruppe Rohrer Str. Meiningen
  • Sozialpädagogische Tagesgruppe
  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • „Dr.-Witzleb-Haus“, Wasungen
  • Kinderheim „Tabaluga“, Meiningen
     

Das Jahr 1994

Seit Gründung des Vereins bestand der Wunsch, ein Betreuungssystem für psychisch kranke Menschen zu schaffen. Die vom Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit (TMSG) geförderte Koordinatorenstelle wurde mit der Schaffung eines „ Betreuten Wohnens für psychisch Kranke“ betraut. Die Grundstücksfrage gestaltete sich schwierig, weil die dafür vorgesehene Immobilie in Meiningen-Dreißigacker von den Einwohnern vehement abgelehnt wurde.
In dieser Zeit musste das Akutkrankenhaus in Kaltennordheim, eine Zweigstelle der Stiftung Sophienhaus Weimar, zum 30.06.1994 schließen. Durch die Vermittlung des Landesbischofs Roland Hoffmann überließ die Sophienhausstiftung dem Sozialwerk e.V. kostenlos die Krankenhausimmobilie. Das dazugehörige Grundstück musste der Verein für 90 TDM kaufen und das Personal übernehmen. Das TMSG favorisierte zunächst das Wohnheimprojekt, distanzierte sich allerdings später davon, so dass das Konzept nicht verwirklicht werden konnte und nach jahrelangem Gebäudeleerstand der Abriss erfolgte.

Zwischen dem Sozialwerk Meiningen e.V., den Ämtern des Eisenacher Landkreises und dem Jugendhilfezentrum Bad Salzungen entwickelte sich im Laufe der Jahre eine gute Zusammenarbeit. Wegen der prekären Finanzsituation der Landkreise erfolgte die Übernahme des Jugendhilfebereiches Bad Salzungen 1994 durch den Sozialwerk Meiningen e.V. Die ehemalige Volkshochschule in Bad Salzungen/Kloster wurde dem Sozialwerk Meiningen e.V. mit einer Nutzung auf 33 Jahre übereignet. Mit der Schlüsselübergabe im sanierten Gebäude zogen die Suchtberatung, die Jugendwohngemeinschaft, das Jugendhilfezentrum nebst Schutzwohnung ein.

Auf der einen Seite konnte der Vorstand mit dem Erreichten zufrieden sein, auf der anderen Seite regten sich Sorgen und Ängste im Vorstand über das geringe Eigenkapital. Der juristische Geschäftsführer des Diakonischen Werkes der Ev.–Luth. Kirche Thüringen e.V. unterstützte während dieser sehr prekären Situation den Verein, verlangte eine Umstrukturierung und gab danach die Zusage einer Bürgschaft.

Neben der finanziellen Problematik kritisierten die Vereinsmitglieder die Einstellungspraxis. Es war den Mitgliedern unzureichend bekannt, dass die Übernahme von Einrichtungen gleichzeitig mit der Weiterbeschäftigung der dort beschäftigten Mitarbeiter gekoppelt war und der Verein kaum Einflussmöglichkeit hatte. Aus diesem Grund hielten Vorstandsmitglied Herr Superintendent Dr. Victor nebst Ehefrau Mitarbeiterseminare ab, in denen christliches Gedankengut vermittelt wurde.

Am Ende des Jahres 1994 betreibt der Sozialwerk Meinnigen e.V. :

  • Schwangerenberatung
  • Suchtberatung Meiningen und Bad Salzungen
  • Jugendwohngruppe Meiningen und Bad Salzungen
  • SozialpädagogischeTagesgruppe Meiningen
  • Sozialpädagogische Familienhilfe Meiningen und Bad Salzungen
  • Schutzwohnung/Inobhutnahme Bad Salzungen
  • „Dr. Witzleb-Haus“ Wasungen
  • Kinderheim „ Tabaluga “ Meiningen
  • Krankenhaus Kaltennordheim (leerstehend)
  • Geriatrie-Krankenhaus Meiningen (in Planung )


Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:

  • Frau Dr. Gisela Jahn (Vorsitzende)
  • Herr Roger Schmidtchen (stellv. Vorsitzender)
  • Herr Ulrich Kamm
  • Frau Helga Reich-Schmidt
  • Frau Dipl med. Gertraud Hofmann
  • Frau Dr. Gisela Braun
  • Herr Dr. Gerhard Victor
  • Herr Rudolf Dadder


Das Jahr 1995

Am Ende des Jahres 1994 stand fest, dass das Klinikum Meiningen GmbH, in Trägerschaft der Rhön-Klinikum AG, in einen Neubau nach Meiningen-Dreißigacker umziehen wird. So wurden für die Gebäude der Meininger Kliniken Nachnutzer gesucht. Der Sozialwerk Meiningen e.V. bewarb sich mit seinem Konzept; eine geriatrische Klinik, ein stationäres Hospiz und eine orthopädische Rehabilitationsklinik am Standort Ernststraße 7 zu etablieren.
In der Kreistagssitzung am 13.06.1995 wurde das Projekt des Sozialwerkes Meiningen e.V. bestätigt. Vor der notariellen Übertragung des Erbbaurechtes an dem Grundstück Meiningen, Ernststraße 7, gründete der Verein zwei Gesellschaften: die Sozialwerk Meiningen GmbH und die Georgenhaus Sozialwerk Meiningen Betriebsgesellschaft mbH. Geschäftsführer war Herr Detlev Seeberg, der gleichzeitig im Auftrag des Landkreises die Auflösung des alten Krankenhauses übernommen hatte und Frau Dr. med. Gisela Jahn, Vorstandvorsitzende des Vereins. Für beide Gesellschaften war der Sozialwerk Meiningen e.V. Ansprechpartner. Die Bayrische Vereinsbank übernahm die Vorfinanzierung von 50.000.00 DM pro Gesellschaft.
In den darauf folgenden Jahren konzentrierte sich Frau Dr. med. Gisela Jahn auf den Aufbau der Geriatrischen Fachklinik. Dabei wurde sie von zwei Projektgruppen unterstützt. Die „Baugruppe“ bestand aus dem Vorstandsmitglied Herrn Ulrich Kamm und Herrn Wolfgang Rauch (Bau-Ing.). In der Projektgruppe „Personalfragen“ waren die Vorstandsmitglieder Frau Dr. Gisela Braun, Frau Helga Reich-Schmidt und Herr Dr. Gerhard Victor tätig. Beide Gremien waren nur beratend tätig und der Vorstand fasste die Beschlüsse.
Nachdem das Gründungsmitglied des Sozialwerkes und juristischer Berater des Vereins, Herr Rudolf Dadder, seinen Beratervertrag zum 16.03.1995 gekündigt hatte, übernahm Herr Dr. jur. Jan Wittig, Rechtsanwalt der Kanzlei Dr. Schaudt in Stuttgart, die Beratertätigkeit.
Zwei Geschäftsführer verließen 1995 das Sozialwerk. Herr Roger Schmidtchen nahm sein unterbrochenes Jurastudium wieder auf und Herr Detlev Seeberg sah sich mit Interessenkonflikten konfrontiert. Neuer Geschäftsführer der Sozialwerk Meiningen GmbH wurde ab 01.12.1995 Herr Dr. Hilmar Polle. Er kam in einer schwierigen Zeit, denn die generell wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik und die damit verbunden Einnahmeverluste gingen auch an sozialen Einrichtungen nicht spurlos vorüber. Die drastischen Kürzungen bei der Landesförderung zwangen auch das Sozialwerk durch Umstrukturierung und Schließung (PSBS bzw. SPFH in Bad Salzungen) zu reagieren, um seine finanziellen Defizite auszugleichen.
 

Abschluss

Mit Gründung der Sozialwerk Meiningen gGmbH, als 100 %ige Tochter, wurden die bisherigen Aufgabengebiete des Sozialwerk Meiningen e.V. in die Sozialwerk Meiningen gGmbH übertragen, dort geführt und weiterentwickelt.
Einzig der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst (AHPB) verblieb in der Trägerschaft des Sozialwerk Meiningen e.V., auch, weil die Hospizarbeit von Beginn an ein Hauptanliegen der Mitglieder des Sozialwerk Meiningen e.V. war.
Seit dem 05.05.2010 führt der Sozialwerk Meiningen e.V. die Tafel Meiningen.

Meiningen, im Juni 2011

Dr. med. Lieselotte Kieckbusch
ehem. Gründungsmitglied +
ehem. Vorstandsmitglied
des Sozialwerk Meiningen e.V.


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98617 Meiningen
Druckdatum: 22.10.2018