Wie kommt man als Patient in die Geriatrische Fachklinik?

Etwa zwei Drittel unserer Patienten werden aus anderen Krankenhäusern in unser Haus verlegt. Manchmal haben diese Patienten einen Zwischenaufenthalt in einer Kurzzeitpflege hinter sich.

Die Verweildauer beträgt etwa 20 Tage, wobei je nach der individuellen Situation, der Krankheitsschwere und des therapeutisch-rehabilitativen Potentials Abweichungen vorkommen können, die zu kürzeren oder auch längeren Verweildauern führen.

Die Anmeldung zur vollstationären Krankenhausbehandlung in unserer Geriatrischen Fachklinik erfolgt ausschließlich in schriftlicher Form. Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um zum Antragsformular zu gelangen: Download Antragsformular

 
 

Was brauche ich als Patient in der Geriatrie

  • Krankenversichertenkarte
  • Zuzahlungsbefreiung (wenn vorhanden)
  • Persönliche Hilfsmittel wie Gehstock, Gehstützen, Orthesen/Prothesen – mit Namensschild versehen und mitbringen
    (Rollstühle, Rollatoren und Gehwagen nur im Ausnahmefall nach vorheriger Absprache mitbringen!)
  • Bequeme Kleidung, festes Schuhwerk, Hygieneartikel (incl. Handtücher)
  • Taschengeld, falls Frisör, Fußpflege oder ein eigener Telefonanschluss gewünscht werden

Patienten, die von zu Hause oder aus der Kurzzeitpflege kommen, benötigen zusätzlich zu den oben genannten bzw. sollten nachfolgendes beachten:

  • Stationärer Einweisungsschein des Haus-/Facharztes
  • Medikamentenplan und Medikamente für den Aufnahmetag
  • Anreise möglichst am Vormittag
  • Falls die Anreise nicht privat erfolgt und ein Transport benötigt wird, bitte diesen über die Arztpraxis organisieren (Transportschein, Fahrzeug bestellen)

Was geschieht während des Aufenthaltes in der Geriatrischen Fachklinik?

Die Patienten werden am Aufnahmetag vom Stationsarzt gründlich befragt und untersucht. Zusammen mit Chef- oder Oberarzt wird ein individualisiertes, maßgeschneidertes Diagnose- und Behandlungskonzept erstellt. Auf wöchentlichen Teamvisiten, an denen neben Stations-, Ober- und Chefarzt das gesamte Behandlungsteam teilnimmt, werden Therapiefortschritt und Behandlungsziel bei jedem einzelnen Patienten diskutiert sowie das weitere Vorgehen abgestimmt.

Die Planung der Entlassung und der anschließenden Versorgung des Patienten nimmt einen breiten Raum ein. Dazu werden die Angehörigen befragt und in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen und erforderliche Hilfen (z. B. Einschaltung einer Sozialstation) organisiert. Rund drei Viertel der Patienten können dadurch wieder in ihre häusliche Umgebung zurückkehren, für die anderen wird die weitere Versorgung in einem Pflegeheim in die Wege geleitet.

TV-Konzept

Wenn Sie unsere Krankenzimmer betreten, werden Sie sich vielleicht über die fehlenden Fernseher am Bett wundern. Viele unserer Patienten sind immobil und anfangs bettlägerig. Unsere Aufgabe ist es, sie zu mobilisieren. Deshalb haben wir lediglich in den Aufenthaltsräumen Fernseher platziert, gewissermaßen, um die Patienten „aus dem Bett zu locken“.
 


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Druckdatum: 21.11.2018